P2H Computing Cluster GmbH
P2H Computing Cluster GmbH entwickelt hochleistungsfähige, energieeffiziente dezentrale Computing-Cluster. Die Lösungen verbinden digitale Rechenleistung mit industrieller Abwärmenutzung (75 Grad Abwärme) zur CO₂-reduzierten Energieversorgung. Stadtwerke müssen die IT-Infrastruktur nicht selbst betreiben; P2H übernimmt den vollständigen Betrieb und vergütet jede eingespeiste Kilowattstunde Strom, wodurch sich die Wärmegestehungskosten messbar reduzieren.
Aktuelle Abwärmeprojekte:
Das technologische Grundkonzept von P2H Computing Cluster wird international bereits eingesetzt, insbesondere in den skandinavischen Ländern, wo Recheninfrastruktur gezielt zur Wärmebereitstellung genutzt wird. In Deutschland wurde diese Technologie bisher vor allem kleinskalig umgesetzt, beispielsweise in Einfamilienhäusern sowie kleineren Gewerbebetrieben. Ein konkretes Referenzprojekt befindet sich in Baden-Baden: Dort betreiben wir ein System zur Abwärmenutzung in einer Freikirche. Das Projekt kann nach vorheriger Abstimmung vor Ort besichtigt werden. Aufgrund der vergleichsweise neuen Möglichkeit, Abwärme auf einem hohen Temperaturniveau von über 70 °C auszukoppeln, befinden wir uns derzeit mit mehreren deutschen Stadtwerken in der Planungs- und Konzeptionsphase.
Technische Lösungen:
Bezeichnung & Funktionsweise
Die Lösung von P2H Computing Cluster GmbH basiert auf dezentralen, containerisierten Hochleistungs-Computing-Clustern. Die Systeme erzeugen Rechenleistung (z. B. für digitale Workloads) und koppeln die entstehende Abwärme effizient dort aus, wo Wärme benötigt wird. Diese wird gezielt als nutzbare Wärme in bestehende Wärmeinfrastrukturen eingespeist.
Temperaturniveaus
Die Abwärme wird auf einem konstant hohen Temperaturniveau von über 70 °C ausgekoppelt und ist damit direkt für Wärmeinseln, Nahwärmenetze und industrielle Anwendungen geeignet – aktuell arbeiten wir an Temperaturniveaus von über 80 °C.
Bevorzugter Einsatzbereich:
- Kommunale Wärmeinseln und Quartierslösungen
- Stadtwerke und Energieversorger
- Gewerbe- und Sonderimmobilien (z. B. Kirchen, Hallen, Wärmeintensive Betriebe)
- Standorte mit ganzjährigem Wärmebedarf
Umsetzungsschritte
- Analyse des Wärmebedarfs und der vorhandenen Infrastruktur
- Technische Auslegung des Computing-Clusters
- Integration in das bestehende Wärme- oder Gebäudesystem
- Inbetriebnahme inkl. Monitoring
- Laufender Betrieb und Wartung vollständig durch P2H (Deutschland GmbH)
Ansprechpartner*in
P2H Computing Cluster GmbH – Projektentwicklung Abwärme
Hr. Marggraff
Gelöste technische, rechtliche und wirtschaftliche Herausforderungen
Technisch: Bereitstellung kontinuierlicher Hochtemperatur-Abwärme ohne zusätzliche Erzeugungsanlagen
Rechtlich: Die Abwärmelösung kann als klimafreundliche Wärmequelle in Wärmekonzepte integriert werden, ohne dass Stadtwerke eigene IT betreiben oder bestehende IT-Prozesse anpassen müssen. Dadurch können gesetzliche Vorgaben zur Nutzung erneuerbarer bzw. emissionsarmer Wärme (z. B. 65 %-Quote) unterstützt werden.
Wirtschaftlich: Vergütung je eingespeister elektrischer Kilowattstunde senkt die Wärmegestehungskosten und verbessert die Wirtschaftlichkeit bestehender Wärmesysteme
Referenzen & Projektstatus
Das Grundkonzept wird international, insbesondere in Skandinavien, bereits eingesetzt. In Deutschland existieren erste kleinskalige Anwendungen (z. B. Wohn- und Gewerbeobjekte). Ein Referenzprojekt zur Besichtigung befindet sich in Baden-Baden (Kirchennutzung). Aktuell befindet sich P2H mit mehreren Stadtwerken in der Planungsphase zur Optimierung bestehender Wärmeinseln.

